Karosserie und Aufbau

Der Ursprung der Karosserie kommt aus dem französischen beziehungsweise geht auf die gute alte Kutsche zurück, denn Karosserie kommt von "carrosse" und das heißt (Französisch) Kutsche. 

Die Antwort ist: Beide nehmen Kräfte und Schwingungen auf. Verdeutlicht wird das, wenn Sie sich Vorstellen Sie nehmen ihren Finger und halten diesen vor den Zeiger der Uhr. Der Zeiger hält an, aber er pendelt kurzfristig zurück und nimmt die Schwingungen bis zum Stillstand auf. Sehr ähnlich ist es mit unserer Karosserie, denn das Zusammenspiel der Federung mit der Stoßabsorbation, also der Stoßdämpfung ist ein selbiges. Die Schwingungen und Kräfte der Karosserie bei Fahrbahnunebenheiten werden durch unser Fahrwerk aufgenommen.    
Bei unseren Straßenfahrzeugen und Oldtimern gehören die Reifen, die Radaufhängungen, die Bremsen und die Lenkung zu den Fahrwerken. Des weiteren sind zu nennen: Radträger, Radlager, Radaufhängung, Fahrschemel,Stabilisator und Dämpfung.

Alles das muß aufeinander abgestimmt werden, hierzu betrachten wir sodann noch die Fahrwerkseinstellungen.
 

Los gehts.............
Thema Autoreifen:
Der Autoreifen bildet im Zusammenspiel mit der Felge (ggf. noch Schlauch) das Fahrzeugrad. Somit sind die Autoreifen das Grundbindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Sie beeinflussen maßgeblich das Fahrverhalten eines Fahrzeugs. Reifen werden insbesondere auf die Beschaffenheit des Untergrundes, die Temperatur und die Belastung ausgelegt. In Mitteleuropa fahren Autos meist auf asphaltierten Straßen mit einer Oberflächentemperatur zwischen −15 °C und +60 °C. Die Straßen können verschiedene Feuchtigkeitsgrade aufweisen, im Winter können sie von Neuschnee, festgefahrenem Schnee und/oder Eis bedeckt sein. Theoretisch gäbe es für jede Fahrsituation einen am besten geeigneten Reifen. So werden im Rennsport mehrere Reifensätze mit unterschiedlich hartem Gummi und Regenreifen (mit Profil) oder Slicks (ohne Profil, für trockene Fahrbahn) vorgehalten und gewechselt. Um unter den Randbedingungen Produktionskosten und Lebensdauer ein möglichst breites Spektrum abzudecken, werden für den Straßenverkehr die folgenden Reifenarten angeboten:
  • Sommerreifen
  • Winterreifen
  • Ganzjahresreifen
Weitere nicht so gebräuliche Reifenarten gibt es zudem:
je nach Alter und Fahrzeugtyp werden insbesondere bei Oldtimern  u. U. noch sog. Weißwandreifen benötigt. Diese Weißwandreifen, bestehend aus natürlichem Kautschuk hergestellt und sind in Weiß.
Ausschließlich die ganzen im laufe der Jahre hinzugekommenen Zusatzstoffe verliehen dem Reifen seine heutige schwarze Farbe.
Die besonderheit beim Weißwandreifen bezieht sich auf die internationalen Patentklassifikation „B29D 30/00 G“. 
Allerdings gibt es auch div. Hersteller die für Fahrzeuge für die überhaupt keine Weißwandreifen mehr erhältlich sind.  Weißwandreifen werden insofern oft imitiert, z. B. werden Weißwandringe eingesetzt, um ein ähnliches Erscheinungsbild zu erreichen. Das ermöglicht die zeitgenössische Aufbereitung von älteren Fahrzeugen, nämlich unseren Oldtimern. Selbstverständlich obliegen diese Reifenarten nicht nur dem PKW, sondern es gibt auch Weißwandreifen oder zumindest Optisch gemachte Weißwandreifen für Kräder.
Tiefergreifende Informationen zu den Reifenkarkassen, dem Reifenaufbau, den Mischungen, als auch der Endverwendung finden Sie im Internet als auch im Buchhandel. 
 
 
 
 

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